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22/9/04 |
(Se publicará en la revista Zeitschrift für Weltgeschichte / Revista para la Historia Mundial, Frankfurt, número 6.1, 2005) (Van al final las traducciones autómaticas al al inglés y al español) 4. DIE IBERISCHE WELT (SANTIAGO DE CAMPOSTELA) Hans-Heinrich Nolte (Universitat Hannover, Germany) Vom 14. bis zum 18. Juli trafen sich die Mitglieder der meist die spanische Sprache benutzenden Internet-Historiker-Society „Historia a Debate“ [1] zu ihrem dritten Internationalen Kongress in Santiago de Campostela , unterstützt von der Xunta de Galicia und anlässlich des Xacobeo (des Heiligen Jahres des Apostels Jakob 2004). Vorträge in allen Sprachen der iberischen Welt (auch baskisch, wenigstens zur Anrede) von Teilnehmern zwischen Nicaragua und Katalonien sowie Los Angeles und Argentinien behandelten eine sehr breite Palette historiographischer und inhaltlicher Probleme unter wissenschaftstheoretischen und sachgebundenen Hauptüberschriften wie 1. Rekonstruktion des historischen Paradigma Globalgeschichte einzelne Paradigma - Historiographie und Gegenwart und 2. Grosse Debatten Zeitgeschichte (etwa New American Century Globalisierung und Antiglobalisierung Osten und Westen 11. September und 11. März - neue Gruppen[2]). Es wurden auch englische und französische Vorträge gehalten; fortlaufende Übersetzung war organisiert, allerdings waren nicht alle Vortragenden willig, sich auf die Bedingungen einer Übersetzung einzulassen. Um herauszugreifen, woran der Berichterstatter teilnahm - die Vormittagssitzung des 16. Juli begann mit einem Vortrag von Carlos Martínez Shaw von der Fernuniversität Madrid über Geschichte der Meere als Gesamtgeschichte, der Unterzeichnete berichtete über Methoden des Hochschulunterrichts über Globalgeschichte,[3] Hilda N. Agostino von der Universität La Matanza trug über eine Aktion der HaD zur Unterstützung eines von der argentinischen Regierung angegriffenen Kollegen vor, Mariela Coudannes von der Universität Santa Fe, Argentinien über „Networking“ als Methode, Kerstin Sundberg aus Lund über grosse Kollegen wie Braudel und Wallerstein, Luciano Gallinari aus Cagliari über die Isolierung von Inseln und Josefa Salmon von der Loyola-Universität New Orleans über die Aymara-Bewegung in Bolivien. Die Nachmittags-Sitzung war unter der Leitung von Andre Gunder Frank enger fokussiert und dem Verhältnis Orient-Okzident gewidmet; es gab einige Kritik, aber auch Unterstützung für sein Konzept. Durchaus in diesen Kontext gehörte ein engagierter Vortrag von Tzvi Tal von der Universität Tel Aviv gegen die expansionistische Politik der Regierung Israels . In der Vormittagssitzung des 17. Juli begann Christian Thibon von der Universität Pau mit den Schwierigkeiten, über Genozide zu schreiben. Raoúl Dargoltz von der Universität Santiago del Estero/Argentinien beschrieb den Fall, über den Hilda Agostino berichtet hatte, aus der Sicht des Betroffenen: nach einer zeitgeschichtlichen Studie über die Regierung Menem in der Provinz Cordoba wurde er verklagt, konnte aber auch durch die Solidarität der Kollegen seine Position vor Gericht bewahren. Ähnlich stellte Juan Paz y Miño von der Katholischen Universität Ecuador vor, wie viele Historiker, wenn sie Zeitgeschichte schreiben und nicht dem neoliberalen Modell folgen, in die aktuellen Auseinandersetzungen involviert werden. Er hielt auch daran fest, dass man zum Ausgleich der historischen Schuld der nördlichen Nationen an der Armut Lateinamerikas eine Entschädigung fordern müsse. José Monzant von der Universität Maracaibo verteidigte Präsident Chavez und beschrieb die Gruppen seiner Gegner. María Jesús Cava von der von der SJ getragenen Universität Bilbao (sie war es, die ihren Beitrag baskisch begann) beschrieb die zunehmende Macht der Medien für die Zeitgeschichte: „wir werden alle Thomisten im Sinn des Apostels: >sieh hin und berühre<“[4] meinte sie in einer amüsanten und doch die Kritik ansprechenden, eindringlichen Wendung. In der Nachmittagssitzung plädierte Chentouf Tayeb von der Universität Oran dafür, Kulturen und nicht Religionen zum entscheidenden Paradigma des Geschichtsunterrichts zu machen. Patrick Wilkinson aus Düsseldorf meinte (in gewissen Sinn: dagegen) dass Amerika immer eine Religion gewesen sei und niemals eine Nation: „the USA is a religious institution where freedom stands on the place of salvation“. César González Minguez von der Universität Vitoria plädierte für ein neues, multinationales Konzept für Spanien. Josefa Cuesta von der Universität Salamanca berichtete über die weltweiten Bemühungen, in Wahrheitskom-missionen o. ä. die Geschichte von Verbrechen aufzuarbeiten; Emilio Silva von der spanischen „Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica“ trug unter ganz besonderem Beifall über die Arbeit der Assoziation zum Auffinden von Gräber oder zur Klärung von Personenschicksalen aus der Franco-Zeit vor. Das Treffen spiegelte in gewisser Weise die Vielfalt, aber auch die Ungeordnetheit eines Networks. Die Zuhörer versuchten dem zu entsprechen, indem sie zwischen den Hörsälen hin und her wanderten wie eben im Internet auch. (Wer wie der Berichterstatter an einem Ort blieb, fiel fast etwas auf die Kolleginnen und Kollegen führten das etwas spöttisch auf germanische Sitzfestigkeit zurück, es entsprach aber eher einem altmodisch werdenden Versuch, einen Kontext zum Zuhören zu suchen). Manche Vortragende fielen auch in die Isolierung des Bildschirms zurück; sie bestanden auf einer Sprache (z.B. Portugiesisch), welche die Übersetzerinnen nicht beherrschten, sie rasten durch ihre ach so wichtigen Texte, so dass die Übersetzerinnen nicht folgen konnten, oder sie fanden kein Ende, obgleich die ihnen zugewiesene Zeit längst verbraucht war. Die Diskussionen waren entsprechend sehr lebendig, aber auch disparat so konnte die Einwand eines Amerikaners an Dargoltz, was denn die besondere Kapazität eines Historikers in einer aktuellen politischen Auseinander-setzung ausmache (im Unterschied zu einem guten Journalisten z.B.) und wann ein Historiker intervenieren solle/könne, nicht weiter diskutiert werden; oder es blieb die Frage an Wilkinson offen, ob die Übertragung des Konzepts einer Offenbarungsreligion auf eine auf innerweltliche Ziele gerichtete Ideologie etwas erklärt oder eher wichtige Differenzen verwischt und damit einen polemischen Charakter hat. Der Organisator der Vereinigung, Carlos Barros von der Universität Santiago de Campostela, betonte in einem grossen Vortrag den Charakter des Networks, in dem globale und komplexe Informationen ausgetauscht werden. Er plädierte für eine engagierte Zeitgeschichte und eine historiographische Allianz mit der Historiographie der sechziger und siebziger eine Allianz, die durch die Anwesenheit von Andre Gunder Frank symbolisiert wurde. Er begrüßte die englischsprachigen Mitglieder, beschrieb das Network aber doch als „Latin movement with global scope“ womit er konkret an die Forderung Maurice Aymards in Florenz anknüpfte, dass die europäische Kultur stets einen bilingualen Charakter besessen hat. Vielleicht wird also nicht Französisch die zweite Sprache bleiben, sondern Spanisch es werden - aber eine bloss anglophone Kultur kann man für die „atlantischen“ Kulturkreise nicht im Ernst wünschen. Das heisst selbstverständlich, dass es zur Bildung von Angehörigen kleiner Sprachgebiete wie des deutschen oder auch des baskischen gehören wird, drei Sprachen zu lernen (denn der eigenen ist ja nicht schon dadurch gebildet, weil man sie als kindliche Umgangssprache gelernt hat). Wer wie der Autor Latein als seine romanische Sprache gelernt hat, musste in Santiago de Campostela entsprechend alle Vorträge beginnen mit „Siento, que no hable español.“ [1] www.h-debate.com ; vgl. Das Manifest von Historia a Debate in Übersetzung in ZWG 3.1 (2002) S. 113 124. [2] U.a. ein Kurzbericht von Hans-Heinrich Nolte über den Verein für Geschichte des Weltsystems e.V. und die ZWG. [3] Weithin nachzulesen unter www.vgws.org - berichte. [4] Vgl. Johannes 20, 24 29.
Historia a Debate |
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Se acaban de producir elecciones en dos estados de Alemania, en concreto en los de Sajonia y Brandeburgo pertenecientes a lo que en tiempos fue la R.D.A también conocida como Alemania del Este. En estas elecciones se vuelve a producir un fenómeno del que llevamos hablando algún tiempo en éste debate, es decir el ascenso electoral de partidos de extrema derecha al que en éste caso concreto se les puede aplicar perfectamente el nombre de neonazis. El Partido Nacional Democrático (NPD) consigue un 9% de los votos en Sajonia y la Unión Popular Alemana (DVU)un 6% en Brandeburgo, con lo que ambos partidos se sentarán en los respectivos parlamentos. No es ya una sorpresa que éste tipo de partidos obtengan respaldo electoral en diversos países de Europa, cuyo mayor ejemplo hasta ahora ha sido el partido de Le Pen en Francia, sin embargo por haber ocurrido esta vez en dos Estados de Alemania del Este, el análisis debe ser diferente. Por ejemplo, se achaca al factor de la inmigración y el rechazo que ésta provoca en ciertos sectores de población el ascenso de estos partidos, sin embargo el este de Alemania no es un lugar de inmigración, al menos no a los niveles medios de los países del oeste de Europa incluida la Alemania occidental. Por tanto el análisis debe partir directamente del propio proceso de unificación alemana que después de tantos años no acaba de cuajar, y propicia no sólo que sigamos hablando de Alemania del Oeste y Alemania del Este, sino que responde a una realidad social y económica incuestionable. Los alemanes del este no acaban de verse reconocidos, se sienten como ciudadanos de segunda en su propio país. Con una tasa de desempleo de casi el 20%, que duplica a la de la Alemania Occidental, y con un nivel de vida que nada tiene que ver con la de lo otro lado de dónde antes estaba el muro. Y es que un muro, esta vez económico y social sigue diferenciando y demarcando las dos alemanias. Los diversos gobiernos alemanes han ido fracasando en el objetivo de dar unidad real a la unión política alemana, y no son pocos los alemanes del oeste que ven como un lastre y como hermanos pobres a los habitantes del este. Ante estos sucesivos fracasos y las esperanzas frustradas, además del rechazo que muchos sienten, creyéndose marginados por las políticas del oeste, no es raro que se vuelvan hacia partidos de ultraderecha que les engatusan con mensajes de grandeza y prosperidad. Sabemos que el caldo de cultivo de estos partidos es el paro, la marginación, la frustración y la desesperación, mientras estas variables sigan en aumento en ésta zona de Europa, la ultraderecha seguirá encontrando quien le escuche y quien les apoye con su voto. Javier Fernández Palacios
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